Die Bedeutung der Röntgendiagnostik bei perirenalen Blutungen infolge von Gerinnungsstörungen
D. Schoen, V. Papassotiriou · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1971 · Heft 12 · S. 747-751
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwei Fälle mit perirenaler Hämorrhagie infolge von Gerinnungsstörungen geben Veranlassung darauf hinzuweisen, daß in Fällen mit hämorrhagischer Diathese jeglicher Ätiologie und Pathogenese 1. jede renale oder Oberbauch-Symptomatik eine Indikation zur Röntgenuntersuchung darstellt, 2. bei pyelographisch und/oder angiographisch festgestelltem intra- oder extra-renalen Hämatom dessen Verkleinerung nach Stabilisierung der Hämostase kontrolliert und 3. bei fehlender Verkleinerung des „Pseudotumors“ ein realiter bestehender Tumor erwogen werden muß.