Die endobronchiale Bürstenbiopsie
U. Gullotta · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1975 · Heft 09 · S. 203-206
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei peripheren Lungenerkrankungen mit negativen bronchoskopischen, sputumzytologischen und bakteriologischen Befunden ist die endobronchiale Bürstenbiopsie zu empfehlen. Unter Durchleuchtungskontrolle wird ein Angiographiekatheter bis in Höhe des Lungenherdes vorgeschoben, und mit einer kleinen Nylonbürste ausreichendes Material für eine zytologische und bakteriologische Untersuchung aus dem Lungenherd gewonnen. Die Bürstenbiopsie ist eine relativ einfache Methode mit gutem diagnostischen Gewinn, und gelegentlich dem Patienten eine Probethorakotomie ersparen.