Möglichkeiten und Grenzen der Gefäßdarstellung im Angiotomogramm in Abhängigkeit von Detailkontrast und -größe sowie von der Lagebeziehung zwischen Detail und Schichtrichtung
J. Freyschmidt, K. Rittmeyer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1975 · Heft 10 · S. 301-307
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anhand von Modellversuchen und postmortalen Angiogrammen wird aufgezeigt, daß die der Angiotomographie bisher zugesprochenen Vorzüge, wie Z. B. eine beweisende Tiefenzuordnung, in Organgebieten mit stark wechselnder Gefäßverlaufsrichtung nur unsicher zu erreichen sind. Der Verwischungseffekt von überlagernden Gefäßen hängt neben dem Gefäßkontrast und -kaliber im wesentlichen von deren Ausrichtung zur Verwischungsrichtung ab: Längs zur Verwischungsrichtung verlaufende Gefäße können in weit von ihnen entfernt gelegene Schichten als Stör- bzw. Verwischungsschatten mitgeschleppt werden, hingegen quer…