Milzarterienligatur und laterolaterale splenorenale Anastomose bei der portalen Hypertension
E. Bücheler, E. Farthmann, P. Eckert, H. W. Schreiber · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1975 · Heft 12 · S. 535-539
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über eine neue Shuntform zur Druckentlastung bei der portalen Hypertension — über die laterolaterale splenorenale Anastomose mit Milzarterienligatur — berichtet. Neben der Druckentlastung im portalen Stromgebiet und den blutungsgefährdeten Magenfundus- und Ösophagusvarizen führt dieses Verfahren zur Beseitigung der splenogenen Markhemmung unter Belassung der Milz und zur Aufrechterhaltung einer partiellen Pfortaderdurchströmung. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen druckentlastenden Operationen werden im Vergleich zu den übrigen gebräuchlichen Methoden kurz besprochen.