Vitamin-D-Mangel – Osteopathie nach antikonvulsiver Langzeitbehandlung
H. H. Wendenburg, G. Baldauf, D. Barwich · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1976 · Heft 01 · S. 7-11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mehrere antikonvulsiv wirksame Substanzen führen nach länger dauernder Anwendung durch Beeinflussung des Vitamin-D-Stoffwechsels in der Leber zu einer D-Hypovitaminose. Daraus folgt eine Mineralisationsstörung des Knochengewebes unter dem Bilde der Rachitis bzw. Osteomalazie. Unter langfristiger antiepileptischer Therapie sollte eine gezielte Röntgenuntersuchung des Skelettsystems erfolgen, um die Diagnose möglichst frühzeitig zu stellen. Dazu sind genaue Kenntnisse sowohl der Knochenstrukturstörungen im einzelnen als auch der häufigsten Lokalisation von Veränderungen erforderlich; es müssen path…