Nierendurchblutung, Diurese und Isotopennephrogramm bei experimenteller Stenosierung der Nierenarterie
H. K. Pemsel, J. Mahlstedt, H. Lange, K. Joseph · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1979 · Heft 09 · S. 275-280
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei akuter Stenosierung der Nierenarterie des Hundes mit Reduktion des elektromagnetisch gemessenen Flusses auf 40-70% reagiert das Isotopennephrogramm pathologisch mit einer verlängerten Transitzeit. Dies ist am deutlichsten bei niedrigen Urinzeitvolumina (0,05–0,20 ml/min), noch nachweisbar bei mittlerer Diurese (0,2–2,0 ml/min), nicht mehr zu finden bei gesteigerter Diurese (>2,0 ml/min). Der diuretische Effekt von Röntgenkontrastmittel (70%iges Na-Meglumin-Jotalamat, 0,5 ml/ kg i.v.) führt bei niedriger Diurese zu einer Normalisierung des pathologischen ING.