Die Angiocardiokinematographie als Mittel zur Bestimmung der Lungenkreislaufzeit
R. Janker, H. Hallerbach · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1951 · Heft 09 · S. 290-291
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die röntgenkinematographische Angiocardiographie erlaubt die direkte Bestimmung der kürzesten Lungenkreislaufzeit. Dafür werden zunächst die Bilder von der ersten Darstellung des Pulmonalishauptstammes bis zur Füllung der Lungenvenen an ihrer Einmündungsstelle in den linken Vorhof gezählt. Dann wird die erhaltene Bildzahl durch die Zahl der in einer Sekunde aufgenommenen Bilder dividiert. Die Methode kann man natürlich nur bei Patienten, bei denen aus einem lebenswichtigen Grund sowieso eine Angiocardiographie durchgeführt werden muß, anwenden.