Die Kombination von Antidepressiva mit anderen Medikamenten
H. Helmchen, B. Müller-Oerlinghausen · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1981 · Heft 10 · S. 371-379
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die kombinierte antidepressive Therapie ist häufig. Dennoch scheinen klinisch-relevante Folgen von dadurch bedingten Medikamenten- Wechselwirkungen selten zu sein. Praktische Gründe für eine bestehende Mehrfachmedikation ergeben sich aus der ärztlichen Intention, die therapeutische Wirkung zu maximieren bzw. unerwünschte Wirkungen zu minimieren, aus der Notwendigkeit einer gleichzeitigen Langzeitmedikation mit Neuroleptika oder Lithiumsalzen, aus der Multimorbidität vieler depressiver Patienten (Hypertension, kardiale Störungen, Diabetes, gastrointestinale Störungen, etc.), aus der ärztlich indiz…