Regulative Widerstände bei der Mundatmung - eine Fehlerquelle bei der Nasenwiderstandsmessung über die Lungenfunktion
H. Enzmann, K. Voelcker · Pädiatrische Praxis · 1981 · Heft 04 · S. 192-197
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Methoden aus dem Lungenfunktionslabor wurden wiederholt zur Nasenwiderstandsmessung empfohlen. Bei der Anwendung der Oszillationsmethode läßt sich eine Fehlerquelle bei diesen Methoden nachweisen: Bei der Mundatmung, besonders bei Patienten, die an eine Mundatmung gewöhnt sind, lassen sich teilweise zusätzliche regulative Atemwiderstände nachweisen. An Kurvenbeispielen wird gezeigt, dass die Subtraktion der Widerstände bei der Mundatmung von denen bei Nasenatmung zu keinem zuverlässigen Wert für den Nasenwiderstand führt. Die Fehlerquelle kann jedoch durch eine aufwendigere Meßtechnik erkannt wer…