Zur Frühprognose von Hirnblutungen bei Frühgeborenen unter 1500 g. Eine klinische und computertomographische Untersuchung
F. Kotlarek, H. Hörnchen, H. Zeumer · Klinische Pädiatrie · 1980 · Heft 03 · S. 264-269
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 15 von 22 intensivmedizinisch behandelten Frühgeborenen unter 1500 g (= 68%), die unter dem Verdacht einer Hirnblutung computertomographisch untersucht wurden, konnten subependymale und intraventrikuläre Blutungen unterschiedlichen Ausmaßes nachgewiesen werden. Aus der Gegenüberstellung der klinischen Daten geht hervor, daß beatmungsbedürftige Frühgeborene ohne Hirnblutung im Mittel erst nach 96 Stunden eine Respiratorhilfe benötigten, während Frühgeborene mit subependymaler und intraventrikulärer Blutung wegen eines Hyaline-Membranen-Syndroms und Aspirations-Syndroms schon nach wenigen Leben…