Rationeller Einsatz endokrinologischer und radiologischer Verfahren bei der Differentialdiagnose von Androgenisierungserscheinungen der Frau
L. Moltz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1982 · Heft 04 · S. 321-326
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Art und Umfang der klinisch notwendigen und praktisch sinnvollen differentialdiagnostischen Maßnahmen bei Frauen mit Androgenisierungserscheinungen hängen - abgesehen von Patientinnen mit speziellen Krankheitsbildern bzw. Patientinnen mit Kinderwunsch - entscheidend von dem Ausmaß und der Dauer der klinischen Symptomatik ab. Bei schweren Zeichen der Androgenisierung (Virilismus) und deutlicher Progredienz sollten unter standardisierten Bedingungen die Hormone T und DS im peripheren Blut bestimmt werden. Überschreiten die peripheren T-Werte 1,5 ng/ml bzw. DS-Werte 7000 ng/ml, muß die Existenz eine…