Schwere geburtshilfliche Hämostasedefekte: Diagnostik und therapeutisches Vorgehen
L. Heilmann, H.-J. Genz, H. -Ludwig · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1982 · Heft 12 · S. 853-856
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der retrospektiven Studie untersuchten wir 21 Schwangere mit schweren Hämostasestörungen. Bei 15 Patientinnen wurde eine perioperative Heparinbehandlung mit 10.000 bis 20.000 I.E./24 h intravenös durchgeführt. Von den 21 Patientinnen erlitten 18 ein Nierenversagen: 8 Frauen verstarben. Bei 10 Patientinnen kam es postoperativ zu Blutungskomplikationen, die eine Revisionslaparotomie erforderlich machten. Wir erklären uns das Ausmaß der Nachblutungen im wesentlichen durch die Wirksamkeit des Heparins, angewendet in der unmittelbaren geburtshilflichen operativen Phase. Aus diesem Grund sind wir vo…