Eine schonende und erfolgreiche Maßnahme zur Wendung von Beckenendlagen in Schädellagen: „Die passive Brücke“
R. Bayer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1980 · Heft 08 · S. 692-696
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In 17 Jahren wurden im eigenen Betreuungsgut bei 6998 Einlingsschwangerschaften 265 Beckenendlagen (3,79%) zwischen der 28. und 30. Schwangerschaftswoche festgestellt. 9 Frauen mußten wegen einer absoluten primären Sectioindikation operiert werden. 12 Frauen führten die nachfolgende Empfehlung nicht durch. So blieben 244 Frauen, die angewiesen wurden, sich eine Unterlage aus harten Pölstern zu bauen, um im Sinn einer „passiven Brücke“ eine Hyperlordose zu schaffen, welche die Lendenwirbelsäule um 30 bis 35 cm über den herabhängenden Kopf und die Fersen erhöht. In dieser Lage, die zweimal am Tag j…