Gelenknahe Knochenpunktion als Behandlungsmöglichkeit bei Schultersteife
U. Ostendorp, U. Wiedmer · Aktuelle Rheumatologie · 1980 · Heft 01 · S. 35-38
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei therapieresistenten Schulterschmerzen (PHS und Arthrosen) kann mit der gelenknahen intraossären Punktion (nach K. Vainio) in vielen Fällen eine positive Wende im Krankheitsablauf erreicht werden. Der Eingriff ist bei guter Lokalanästhesie für den Patienten kaum belastender als eine Gelenkpunktion. Bis auf bedeutungslose Hämatome sind bei guter Technik kaum Komplikationen zu erwarten. Antiphlogistica, Cortikosteroide und monatelange physikalische Therapien können drastisch reduziert werden. Auf die Literatur und die Pathophysiologie der Knochenpunktion wird im ersten Teil kurz eingegangen.