Röntgenologische Skelettveränderungen bei antiepileptischer Therapie im Kindesalter
R. Fritsch, R. Heyer, J. Freyschmidt · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1981 · Heft 01 · S. 56-61
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Rahmen der antikonvulsiven Therapie kann es zu schweren rachitischen Veränderungen am Skelettsystem kommen, die den Veränderungen bei einer renalen Osteopathie sehr ähnlich sind. Neben Pseudoerweiterungen der Epiphysenfugen finden sich Kortikalisveränderungen der Röhrenknochen. Nach Vitamin-D-Therapie läßt sich nach ca. vier bis sechs Wochen eine deutliche Rekalzifizierung des nicht-mineralisierten Osteoids erkennen. Da primär die Veränderungen stets am Handskelett nachzuweisen sind, sind weitere Skelettaufnahmen erst bei positivem Befund indiziert.