CareLit Fachartikel
Arrhythmien bei Vergiftung durch trizyklische Antidepressiva: Erfolgreiche Behandlung mit Physostigmin und Natrium
R. Seitz, M. Wehr, N. Pallmert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1982 · Heft 28 · S. 1096-1099
Dokument
837958
CareLit-ID
Jahr
1982
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 26jährige Patientin wurde 30 Minuten nach suizidaler Vergiftung mit 750 mg Amitriptylin (Saroten®), 4800 mg Dibenzepin (Noveril® retard) und 2100 mg Thioridazin (Melleril®) stationär aufgenommen. Neben Koma, Ateminsuffizienz, die eine maschinelle Beatmung erforderte, und Hypotonie traten bedrohliche Herzrhythmusstörungen auf. Sie konnten durch Physostigmin nur vorübergehend beseitigt werden. Erst nach zusätzlicher NaCl-Gabe bildeten sie sich endgültig zurück.
Schlagworte
Amitriptylin
Antidepressiva
Arrhythmien
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift