Behandlungsergebnisse bei Struma maligna 1960-1980: Stellenwert der perkutanen Nachbestrahlung bei differenzierten Karzinomen
B. Leisner, G. Degelmann, W. Dirr, W. Kanitz, U. Büll, H. Langhammer, J. Lissner, H. W. Pabst · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1982 · Heft 45 · S. 1702-1707
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das therapeutische Vorgehen bei Struma maligna ist bis auf den Einsatz der perkutanen Bestrahlung weitgehend einheitlich. Bei der Überprüfung der Behandlungsergebnisse von 621 Patienten (1960-1980) wurde an zwei Patientengruppen der Einfluß der Bestrahlung auf die Überlebensraten bei differenzierten, organüberschreitenden Karzinomen ermittelt. Frühe Tumorstadien (T0-T1) fanden sich nur in 18 % der Fälle; 24 % aller Patienten hatten Metastasen, vornehmlich in Lunge und Skelett. An differenzierten Karzinomen starben 1,5mal mehr Männer als Frauen. Die 10-Jahres-Überlebensrate war bei Patienten unter…