Halothan-Belastung am Arbeitsplatz im Operationssaal: Experimentelle Begründung für biologisches Monitoring und Aufstellung eines Grenzwertes
E. Dallmeier, D. Henschler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1981 · Heft 11 · S. 324-328
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Berichte über unerwünschte Wirkungen von Halothan an narkotisierten Patienten wie an im Operationssaal langfristig exponierten Personen erfordern die Aufstellung eines gesundheitlich unbedenklichen Grenzwertes sowie von Methoden der Überwachung. Für ein biologisches Monitoring eignet sich am besten der Hauptmetabolit Trifluoressigsäure. In systematischen Expositionsversuchen mit abgestuften Halothankonzentrationen (8, 24 und 50 ppm, 6 Stunden täglich, 5 Tage pro Woche, 1 und 2 Wochen lang) wurde die Konzentration von Trifluoressigsäure in Blut und Harn laufend verfolgt. Dabei ergab sich, daß für…