Was leistet eine routinemäßig durchgeführte Spirometrie bei der internistischen Untersuchung?
H. Magnussen, U. Stöcker, F. Klingelhöfer, F. Krück · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1981 · Heft 17 · S. 534-538
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 631 unausgewählten poliklinischen Patienten wurde geprüft, welcher Stellenwert der routinemäßigen Durchführung der Spirometrie zukommt. Die Spirogramme zeigten bei 17 %, das Elektrokardiogramm bei 15 % und das Thorax-Röntgenbild (dorso-ventral) bei 13 % der Patienten pathologische Befunde. Die auffälligen Spirogramme entsprachen überwiegend leichten und mittelschweren obstruktiven Ventilationsstörungen (80 %), die nur bei 74 % mit einem klinischen Befund einhergingen. Beim Elektrokardiogramm waren die Störungen der Erregungsrückbildung häufiger (71 %) als die der Reizbildung und -leitung (29…