Die monoklonale Gammopathie (un)klarer Signifikanz
Maximilian Steinhardt, Martin Kortüm, Hermann Einsele, Leo Rasche · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2022 · Heft 11 · S. 675-682
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Was ist neu? Definition und Inzidenz Monoklonale Gammopathien sind häufig, haben jedoch nicht immer eine klinische Bedeutung. Diagnose Sie wird über Serumelektrophorese, Immunfixation und Bestimmung der freien Leichtketten gestellt. Für die Aufarbeitung eines auszuschließenden multiplen Myeloms gibt es konkrete, risikoadaptierte Empfehlungen. Die weitere Diagnostik besteht dann aus einer Knochenmarkpunktion, einer Untersuchung des 24h-Sammelurins und einer Ganzkörper-Bildgebung. Zum Ausschluss auch kleiner Osteolysen sollte anstatt der historischen Röntgenaufnahmen nach „Pariser Schema“ eine CT ohne Kontrastmitt…