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Pflicht zur Aufklärung über Unverträglichkeitsrisiken bei der Gabe von Medikamenten – Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 22. 5. 1995

Hans-Jürgen Rieger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1996 · Heft 31/32 · S. 997-998

Dokument
838143
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Hans-Jürgen Rieger
Ausgabe
Heft 31/32 / 1996
Jahrgang 121
Seiten
997-998
Erschienen: 1996-01-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Eine Pflicht des Arztes zur Aufklärung des Patienten im Rahmen der Behandlung besteht bekanntlich in zweifacher Hinsicht: Bei der Selbstbestimmungsaufklärung oder Eingriffsaufklärung geht es um die Frage, inwieweit der ärztliche Eingriff von einer durch Aufklärung getragenen Einwilligung des Patienten gedeckt sein muß, um als rechtmäßig zu gelten. Nach der Rechtsprechung stellt auch der kunstgerecht und mit Erfolg durchgeführte ärztliche Heileingriff eine Körperverletzung sowie eine Verletzung des in Art 2. Abs. 1 des Grundgesetzes verankerten Selbstbestimmungsrechts des Patienten dar, wenn er ni…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift