Die weibliche Beschneidung: Historische, soziologische und medizinische Aspekte
R. Enany, P. Graf, C. Höß, R. Sautter, K. Kolta · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 1999 · Heft 01 · S. 47-50
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die weibliche Beschneidung ist eine sehr alte, in Afrika weit verbreitete Tradition. Das Ausmaß der weiblichen Beschneidung reicht von der Resektion des Praeputium clitoridis (= sunnitische Beschneidung) bis zur Resektion der Labia minora, majora und Clitoridektomie (= pharaonische Beschneidung). Durch Naht oder Narbenkontraktur kann ein weitgehender Verschluß der Vaginalöffnung (= Infibulation) resultieren. Es werden historische, soziologische und gesundheitspolitische Aspekte diskutiert, Rekonstruktionsmöglichkeiten werden angegeben.