Zur sporadisch und familiär auftretenden multiplen Sklerose (MS)
J. -M. Träder, K. Warecka, E. Schwinger · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1985 · Heft 04 · S. 134-137
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der vorliegenden Studie wird an 17 Patienten mit multipler Sklerose und 10 gesunden Kontrollpersonen der HLA-Status sowie die Schwesterchromatid-Austauschrate (Sister chromatid exchange = SCE) bestimmt. Während die HLA-Typisierung keinen Unterschied zwischen Kontrollgruppe und den familiären MS-Fällen ergab, wurden für sporadische Fälle die bekannten Häufigkeiten für A3- und B7-Antigene gefunden. Die SCE-Rate ist in der durchgeführten Untersuchung nicht bei familiärer, wohl aber bei sporadisch aufgetretener MS erhöht.