Sonographische Zystometrie unter Berücksichtigung der Harnblasenform und der Harnblasenfüllung
H. Knorr, I. Strauss, N. Seichert · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 1990 · Heft 03 · S. 150-154
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir bestimmten bei 103 Patienten sonographisch das Harnblasenvolumen (V) als Produkt aus transversalem (q), ventrodorsalem (t) und kraniokaudalem (h) Diameter und verglichen diesen Wert mit den ausgeschiedenen Harnvolumina. Je nach Blasenform und Blasenfüllung fanden wir unterschiedliche Korrelationen, aus denen sich 3 Korrekturfaktoren (F) für die Formel V = (q x t x h) x Ferrechnen ließen: F = 1,25 bei Volumina < 150 ml; F = 0,9 bei runderund F = 0,7 bei dreieckiger Blasenform im Sagittalschnitt und Volumina > 150 ml. Der in den meisten Sonographie-Lehrbüchern angegebene Faktor 0,5 führt in der…