Intern und extern ausgelöste Sakkaden sind bei Patienten mit idiopathischem Restless-Legs-Syndrom unauffällig
A. Straube, J. Ditterich, M. Lehr, N. Müller, C. Trenkwalder · Aktuelle Neurologie · 1999 · Heft 03 · S. 133-136
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Pathophysiologie des idiopathischen Restless-Legs-Syndroms (RLS) ist bis heute nicht geklärt. Wegen des oft guten Ansprechens auf L-Dopa wird eine Beteiligung dopaminerger Bahnen in den Basalganglien angenommen. Gerade für Erkrankungen der Basalganglien, wie z.B. das idiopathischen Parkinson-Syndrom oder die Chorea Huntington, wurden in den letzten Jahren relativ spezifische und sensitive okulomotorische Auffälligkeiten bei der Durchführung insbesondere von intern ausgelösten Sakkaden beschrieben. Wir haben deshalb bei 17 Patienten mit einem idiopathischen, klinisch mittel- bis schweren RLS u…