Prospektive Untersuchung zur Häufigkeit Ergotamin-induzierter Rektumläsionen bei asymptomatischen Patienten
W. H. Jost, K. Schimrigk · Aktuelle Neurologie · 1997 · Heft 04 · S. 161-162
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ergotaminhaltige Suppositorien können bei Abusus anorektale Läsionen bis hin zu Fistelungen verursachen. Wir untersuchten prospektiv 50 Patienten, 42 Frauen und 8 Männer (Durchschnittsalter 44,8 Jahre), die wegen einer Migräne Ergotamin-Suppositorien über einen längeren Zeitraum (durchschnittlich 7,3 + 4,8 Jahre) einführten. Schwerwiegende Ulzerationen fanden sich nicht. In drei Fällen zeigte sich eine lokale Minderdurchblutung, bei acht Patienten fanden sich Hinweise auf eine vermehrte Durchblutung der Rektumvorderwand, in drei Fällen hiervon sowie bei einem weiteren Patienten lokale Hyperämien…