Vergleich klinischer und pathoanatomischer Befunde bei 26 Fällen von tuberkulöser Meningitis
C. Hojer, S. Bamborschke, M. Huber, H. Bewermeyer, M. Neveling, R. Schröder · Aktuelle Neurologie · 1993 · Heft 01 · S. 5-10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 26 Patienten mit autoptisch gesicherter tuberkulöse0r Meningitis wurden die klinischen und pathologisch-anatomischen Befunde untersucht. Klinische Leitsymptome waren meningeale Reizerscheinungen (96%), Bewußtseinstrübung (62%) und Hirnnervenausfälle (46%). Autoptisch fand sich in 19 Fällen (73%) ein primärer extrazerebraler Fokus, in 13 (50%) ließ sich eine miliare Aussaat belegen. ZNS-Komplikationen waren Hydrozephalus (31%), tuberkulöser Hirnabszeß (8%) und eine zu Hirninfarkten und Hirnblutungen führende Vaskulitis (73 %). Prognostisch entscheidend ist die frühzeitige Diagnose. Liquorbefun…