Neuropathologie und Neurophysiologie von Vigabatrin
B. Zahner, H. Stefan · Aktuelle Neurologie · 1992 · Heft S 1 · S. S12-S16
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vigabatrin ruft bei Nagetieren und Hunden bevorzugt in bestimmten Hirnarealen eine Mikrovakuolenbildung hervor. Bei Hunden mit dieser neuropathologischen Veränderung findet sich eine Verlängerung der Latenzen von SEPs und VEPs, daneben fielen magnetresonanztomographische Veränderungen auf. Evozierte Potentiale und MRT-Untersuchungen wurden daher auch beim Menschen eingesetzt, um eventuelle toxische Nebenwirkungen einer Vigabatrintherapie am ZNS zu erfassen. Bisher wurden bei Erwachsenen jedoch weder Hinweise auf eine Mikrovakuolisierung noch ein nennenswerter Einfluß auf elektrophysiologische Unt…