Schwangerschaft und Geburt nach In-vitro-Fertilisation (IVF) humaner Eizellen vermittels intrazytoplas-matischer Spermieninjektion (ICSI) testikulärer Spermien (TESE)
W. Würfel, G. Krüsmann, K. Fiedler, I. v. Hertwig, U. Schwarzer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1996 · Heft 05 · S. 254-256
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird berichtet über eine Schwangerschaft nach In-vitro-Fertilisation (IVF) mit intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI) nach testikulärer Spermienextraktion (TESE). Aufgrund eines beidseitigen Fehlens des Samenleiters war eine mikrochirurgische epididymale Spermaaspiration (MESA) nicht möglich gewesen. Ursache hierfür war vermutlich eine beidseitige Leistenherniotomie in der Kindheit. Die Ehefrau konzipierte im ersten Behandlungszyklus und gebar mittlerweile einen gesunden Buben. Dieser Fallbericht zeigt, daß die ICSI-Methode auch mit testikulären Spermien und bei extrem niedrigen Sperm…