APC-Resistenz, Antithrombin III-, Protein C- oder -S-Mangel: Zur Abschätzung der Thrombosegefährdung bei Anwenderinnen oraler Kontrazeptiva
Ulrich H. Winkler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1997 · Heft 01 · S. 7-14
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Sensitivität, Spezifität und der prädiktive Wert von Laboruntersuchungen zur Vorhersage thromboembolischer Komplikationen im Zusammenhang mit der Anwendung oraler Kontrazeptiva wurden berechnet für die ca. 6 Millionen deutschen Pillenanwenderinnen. Trotz einer hohen Spezifität ist der prädiktive Wert der positiven Familienanamnese, des Antithrombin III-, Protein C- oder Protein S-Mangels oder der Resistenz gegen aktiviertes Protein C (APC) gering. Ursache hierfür ist das äußerst niedrige absolute Thrombose-Risiko der Pilleanwenderinnen. Mehr als die Hälfte der jährlich zu erwartenden 840 Thrombos…