Überwachung des täglichen Insulinbedarfes - ein wichtiger Verlaufsparameter in der Spätschwangerschaft bei diabetischen Müttern?
P. Fasching, Ch. Kainz, P. Damjancic, M. Endler, B. Schneider, S. Kurzemann, H. Vierhapper, W. Waldhäusl · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 10 · S. 596-601
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Gravidität ist ein Zustand natürlicher Insulinresistenz, die auf die plazentare Produktion von human placental lactogen (HPL), einem insulinantagonistischen Hormon, zurückzuführen ist und mit einer deutlichen Steigerung des Insulinbedarfes diabetischer Schwangerer im 2. und 3. Trimenon einhergeht. Ziel der prospektiven Studie war daher die Erfassung des täglichen Insulinbedarfes bei Graviden mit insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ I (n = 20) mit und ohne Hinweis auf Plazentainsuffizienz während der letzten 28 Tage vor der Entbindung, wobei als „indirekter“ Parameter der Plazentadurchblutung…