44jähriger Patient mit Kardiakarzinom und paraneoplastischer Orbitopathie
F. Eckel, I. Ugi, T. Schmidt, C. Lersch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1998 · Heft 38 · S. 1103-1106
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Bei einem 44jährigen Patienten entwickelte sich 12 Wochen nach Erstdiagnose eines fortgeschrittenen Kardiakarzinoms mit Lymphknotenmetastasierung und Peritonealkarzinose und nach Durchführung einer palliativen Chemotherapie mit einem Zyklus Leucovorin und 5-Fluorouracil eine beidseitige Orbitopathie mit Chemosis, Protrusio und Visusreduktion. UNTERSUCHUNGEN: Computertomographisch konnte eine retrobulbäre Metastasierung der Grundkrankheit ausgeschlossen werden. Die Schilddrüsenhormonkonzentrationen waren im Normbereich, die Schilddrüsenautoantikörpertiter nicht erhö…