Fokale mykobakterielle Lymphadenitis nach Beginn einer hochaktiven antiretroviralen Therapie
M. Schwietert, M. Battegay · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1999 · Heft 03 · S. 45-48
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND BEFUND: Ein 30jähriger seit 7 Jahren HIV-infizierter Mann meldete sich selbst zur Einleitung einer antiretroviralen Therapie. Bekannt waren ein Herpes Zoster, eine orale Haarleukoplakie und rezidivierende Candida-Stomatitiden. Der Patient war bis auf eine ausgeprägte Candida-Stomatitis beschwerdefrei. KLINISCH-CHEMISCHE BEFUNDE: Es fanden sich eine CD4-Lymphozytenzahl von 19 Zellen/mm3 und 41000 HIV-RNA-Kopien/ml. DIAGNOSE, THERAPIE UND VERLAUF: Es bestand eine HIV-Infektion im CDC-Stadium B3, womit die Indikation zu einer antiretroviralen Kombinationstherapie gegeben war. Eine Woche…