Prävalenz von neuentdecktem Typ 2 Diabetes, gestörter Glukosetoleranz und gestörter Nüchternglukose in einer Risikopopulation: Daten der RIAD-Studie nach Anwendung neuer Diagnosek…
C. Köhler, T. Temelkova-Kurktschiev, F. Schaper, K. Fücker, M. Hanefeld · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1999 · Heft 37 · S. 1057-1061
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung GRUNDPROBLEMATIK UND FRAGESTELLUNG: Im Jahr 1997 hat die »American Diabetes Association« (ADA) neue Kriterien zur Diagnose des Typ 2 Diabetes mellitus eingeführt. Der Grenzwert für den Nüchternblutzucker wurde von 140 auf 126 mg/dl gesenkt; ein Wert zwischen 110 und 126 mg/dl gilt seitdem als gestörte Nüchternglukose. Welche Verschiebungen entstehen dadurch in der Prävalenz des Diabetes und der anderen Glukosetoleranzstadien für die deutsche Bevölkerung? PATIENTEN UND METHODIK: Grundlage für die Auswertung waren die Daten der RIAD-Studie. Dabei wurden 1139 Personen einer Risikopopulation (Alter 4…