Später Beginn einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie mit rezidivierenden arteriellen Thrombosen und Amputation
S. Mörsdorf, G. Pistorius, R. Orthleb, G. Pindur, J. Schenk · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1999 · Heft 43 · S. 1271-1274
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE: 37 Tage vor der jetzigen notfallmäßigen Übernahme aus dem Heimatkrankenhaus war eine 80jährige Patientin in einer psychiatrischen Abteilung aufgenommen worden. Dort kam es am 22. Tag infolge eines Sturzes zu einer pertrochantären Schenkelhalsfraktur links, die mit einer dynamischen Hüftschraube versorgt wurde. 9 Tage postoperativ fiel eine Thrombozytopenie von 59 000/µl auf. Unter dem Verdacht auf eine Heparin-induzierte Thrombozytopenie Typ II (HIT II) wurde die Thromboseprophylaxe mit niedermolekularem Heparin auf Danaparoid-Natrium (zweimal 750 Einheiten subkutan) umgestellt. Dennoch…