CareLit Fachartikel

Prolaktin im Serum nach zerebralen und psychogenen Krampfanfällen im Kindes- und Jugendlichenalter - eine nützliche Zusatzmethode zur Unterscheidung zwischen beiden Anfallsformen*

G. Kurlemann, Petra Heyen, Eva-Maria Menges, D. G. Palm · Klinische Pädiatrie · 1992 · Heft 03 · S. 150-154

Dokument
842965
CareLit-ID
Jahr
1992
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Pädiatrie
Autor:innen
G. Kurlemann, Petra Heyen, Eva-Maria Menges, D. G. Palm
Ausgabe
Heft 03 / 1992
Jahrgang 204
Seiten
150-154
Erschienen: 1992-05-01 00:00:00
ISSN
0300-8630

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei 67 Kindern im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahren wurde Prolaktin im Serum zum Teil direkt nach und 15-20 Minuten postiktual bestimmt. Untersucht wurde nach Grand mal-, komplexen Partial-, Petit mal und psychogenen Anfällen. Grand mal Anfälle waren fast immer, komplexe Partialanfälle regelhaft von einem Prolaktinanstieg gefolgt, der oberhalb des 2- bis 3 fachen des interiktualen Prolaktinwertes und der Prolaktinwerte einer gesunden Kontrollgruppe lag. Petit mal und psychogene Anfälle blieben ohne iktuale oder postiktuale Hyperprolaktinämie. Der Einsatz dieser Methode ist ein weiteres nützliches…

Schlagworte

Klinische Pädiatrie