Die Spätgestose als Kompensations-Mechanismus bei fetaler Mangelentwicklung und seine Störung durch blutdrucksenkende Therapie
B. Warkentin · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 03 · S. 194-198
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Untersuchung der klinischen Verläufe schwerer Spätgestosen zeigt, daß unter antihypertensiver Therapie bei Fällen mit fetaler Mangelentwicklung die Schwangerschaft in der Regel aus kindlicher Indikation beendet werden muß (wenn es nicht zum intrauterinen Fruchttod kommt), während bei den Fällen ohne Mangelentwicklung meist eine mütterliche Indikation zur Notwendigkeit einer vorzeitigen Schwangerschaftsbeendigung führt. Bei fetaler Mangelentwicklung kam es in der Mehrzahl der Fälle zu einem Abfall der HPL- und Östriol-Werte. Dies legt die Annahme nahe, daß sich das fetale Befinden unter antih…