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Eine chronische Niereninsuffizienz, auch in höherem Stadium, ist Patienten häufig unbekannt – aber warum wissen Frauen noch seltener von ihrer Erkrankung als Männer?

Susanne Stolpe, Christian Scholz, Andreas Stang, Carsten Böger, Bettina Jung, Bernd Kowall, Cornelia Blume · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2022 · Heft 17 · S. e70-e81

Dokument
843169
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Susanne Stolpe, Christian Scholz, Andreas Stang, Carsten Böger, Bettina Jung, Bernd Kowall, Cornelia Blume
Ausgabe
Heft 17 / 2022
Jahrgang 147
Seiten
e70-e81
Erschienen: 2022-09-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Hintergrund Chronische Niereninsuffizienz (CKD) ist in der Bevölkerung ab einem Alter von 40 Jahren genauso verbreitet wie Diabetes oder koronare Herzkrankheit. Obwohl eine CKD das Risiko für Folgeerkrankungen oder vorzeitigen Tod erhöht, wissen Patienten oft nichts von ihrer Erkrankung. In einer Auswertung deutscher Daten war die Unkenntnis über eine CKD bei Frauen größer als bei Männern. Methode Es wurden Baseline-Daten aus dem Jahr 2010 von 3305 CKD-Patienten aus deutschen Kohortenstudien und Registern ausgewertet. Eine CKD der Stadien 1–4 war nach veröffentlichten Leitlinien definiert. Das Pa…

Schlagworte

chronische Niereninsuffizienz CKD Geschlechtsunterschiede Unkenntnis einer Erkrankung Prädiktoren einer CKD-Unkenntnis chronic kidney disease sex differences disease unawareness predictors of CKD unawareness DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift