Die Kombination einer Alkoholabhängigkeit und Persönlichkeitsstörung und ihre betreuungsrechtlichen Auswirkungen
T. Allhoff, J. Böhme-Molle, M. Banger · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1999 · Heft 01 · S. 1-6
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine Alkoholabhängigkeit, die nicht den Grad einer psychischen Krankheit erreicht hat, rechtfertigt betreuungsrechtlich keine Unterbringung. Gleiches gilt für Persönlichkeitsstörungen, die nur bei schwersten Auffälligkeiten Auswirkungen erreichen, die eine Betreuerbestellung ermöglichen. Eine chronische Alkoholabhängigkeit und eine Persönlichkeitsstörung treten häufig kombiniert auf. Ärztliche Indikationen für eine Unterbringung und deren rechtliche Bewertung sollten dargestellt werden. Drei Kasuistiken werden präsentiert: Ein Patient mit kombinierter Persönlichkeitsstörung (ICD-10, F 60.31) und…