Entwicklungspsychopathologie und Kinderverhaltenstherapie
Ulrike Petermann, F. Petermann · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1997 · Heft 10 · S. 451-460
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Am Beispiel der Entwicklung aggressiven Verhaltens wird verdeutlicht, daß es eine Gruppe von ca. 5% Kindern gibt, die als ,,frühe Starter'' stabiles aggressives Verhalten mit schlechter Prognose zeigen. Bei diesen Kindern können in der Entwicklung biopsychosoziale Risikofaktoren festgestellt werden, wie minimale neurologische Beeinträchtigungen, die wiederum mit dem sog. schwierigen Temperament eines Kindes, später in der Entwicklung u. a. mit Impulsivität und oppositionellem Trotzverhalten korrelieren. Da sich die Störungen früh herausbilden, ergibt sich die Notwendigkeit von Prävention und früh…