Gedächtnisstörungen beim Morbus Parkinson
H. Ringendahl · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1996 · Heft 02 · S. 43-48
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Gedächtnisstörungen gehören zu den häufigsten kognitiven Beeinträchtigungen beim Morbus Parkinson. In der Übersicht werden Probleme der klinischen Merkfahigkeitsdiagnostik erörtert. Mnestische Einschränkungen lassen sich insbesondere in der freien Reproduktion, der zeitlichen Einordnung von Ereignissen, der unmittelbaren Überprüfung sowie dem spontanen Einsatz sinnvoller Strategien nachweisen. Diese selektiven Defizite werden in einem theoretischen Rahmen dargestellt. Es werden Vorschläge für eine zeitökonomische, multidimensionale Routinediagnostik unternommen.