Persönlichkeitszüge als Vulnerabilitätsindikatoren - Probleme ihrer Erfassung
D. v. Zerssen · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1994 · Heft 01 · S. 01-13
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Persönlichkeitszüge spielen als Indikatoren einer Vulnerabilität für psychische Erkrankungen eine immer größere Rolle in der psychiatrischen Forschung. Probleme ihrer Erfassung werden hier anhand eigener Beiträge zur Methodenentwicklung, auf diesem Gebiet besprochen. Für prospektive wie für retrospektive Studien eignen sich Persönlichkeitsinventare zur Selbst- oder Fremdbeurteilung (durch einen Informanten). Sie sollten kurz und doch differenziert genug sein, um die Hauptdimensionen der Persönlichkeit, die sog. "Big Five", erfassen zu können. Als Beispiele werden der Münchner Persönlichkeits-Test…