Mikrovaskuläre Anastomosen an bestrahlten Gefäßen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich
D. Hellner, R. Schmelzle · Pädiatrische Praxis · 1994 · Heft 04 · S. 202-205
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zum Defektverschluß eignen sich im bestrahlten Gebiet gestielte oder mikrochirurgisch verpflanzte vaskularisierte Gewebetransplantate. In dieser Studie wurden bei 51 Patienten mikrovaskuläre Anastomosen an bestrahlten Gefäßen im Halsbereich vorgenommen. Die freien Transplantate waren nach präoperativer Bestrahlung zur Rekonstruktion im Gesichtsbereich eingesetzt worden. Es handelte sich um 17 Dünndarmtransplantate, 10 Myokutanlappen, 21 Osteomyo-kutanlappen vom Becken und 3 Fibulatransplantate. Die Zeit zwischen Ende der Bestrahlung und Operation lag zwischen 2 und 144 Monaten. 4 Anastomosen mußt…