Das Polylaryngoskop von Brünings 1913, genannt das „Neunauge”, und andere frühe Versuche, laryngoskopische Befunde zu demonstrieren
H. Feldmann · Pädiatrische Praxis · 1994 · Heft 08 · S. 449-452
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit der Erfindung der Otoskopie und Laryngoskopie um die Mitte des 19. Jahrhunderts gab es Bemühungen, die Befunde einem größeren Kreis von Mitbeobachtern zu demonstrieren. Versuche mit episkopischer Abbildung auf einer Mattscheibe scheiterten an der zu geringen verfügbaren Lichtstärke und dem kleinen Abbildungsmaßstab, der wegen der Tiefenschärfe nicht beliebig vergrößert werden konnte. Solche Versuche von KILLIAN 1893 und anderen werden geschildert. W. BRüNINGS in Jena konstruierte 1913 einen Apparat, der es ermöglichte, dass der Untersucher und acht Mitbeobachter gleichzeitig ein direktes Bil…