Larynxkarzinom nach Schußverletzung und Paraffininjektion
W. Maier, Chl. Beck · Pädiatrische Praxis · 1992 · Heft 02 · S. 83-85
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Paraffininjektionen ins subkutane oder submuköse Gewebe wurden in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts aus medizinischen und kosmetischen Gründen vorgenommen, am Larynx bei Stimmlippenparesen und bei Defekten nach perforierendem Trauma. Die Technik wurde nach Bekanntwerden ernster Konsequenzen (Fremdkörpergranulome, Malignome) zwischenzeitlich wieder verlassen. Wir berichten über einen Patienten, der annähernd 50 Jahre nach einer Schußverletzung des Kehlkopfs mit konsekutiver intralaryngealer Paraffininjektion an einem Stimmbandkarzinom erkrankte. Die Entstehung maligner Tumoren nach Traumata,…