CareLit Fachartikel

Zur Patientenaufklärung bei Zahnärztlicher Behandlung

Der Arzt/Zahnarzt und sein Recht, Frankfurt · 2005 · Heft 1 · S. 28 bis 30

Dokument
84436
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Der Arzt/Zahnarzt und sein Recht, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 1 / 2005
Jahrgang 17
Seiten
28 bis 30
Erschienen: 2005-01-01 00:00:00
ISSN
1612-3557
DOI

Zusammenfassung

In einem Urteil des OLG Koblenz vom 13. Mai 2004 wird festgestellt, dass der Zahnarzt den Patienten über das Risiko einer dauerhaften Schädigung des nervus lingualis durch eine Leistungsanästhesie zur Schmerzausschaltung aufklären muss, weil eine erheblich beeinträchtigende Folge droht. Wenn der Patient früheren, komplikationslos verlaufenen Betäubungen zugestimmt hat, kann daraus eine hypothetische Einwilligung in den fehlgeschlagenen Eingriff nur hergeleitet werden, wenn den Vorbehandlungen auch die erforderliche Risikoaufklärung vorausgegangen ist.

Schlagworte

AUFKLAERUNGSPFLICHT RISIKO LEITUNGSANÄSTHESIE PATIENTEN NEUROLOGEN RECHTSPRECHUNG INJEKTIONEN LEISTUNG ZULASSUNG GESUNDHEITSWESEN APOTHEKEN Der Arzt/Zahnarzt und sein Recht Frankfurt