Eine Untersuchung an 1300 Kindern zur Inzidenz und Therapie von Hörstörungen bei kindlichen Sprachstörungen*
R. Schönweiler · Pädiatrische Praxis · 1992 · Heft 12 · S. 637-643
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir untersuchten 1305 Kinder, die uns wegen Sprachstörungen vorgestellt wurden. Die Kinder wurden Hals-Nasen-Ohren-ärztlich, audiometrisch, logopädisch und zum Teil psychologisch untersucht. Bei 48 % waren zusätzlich Hörstörungen festzustellen, sogar besonders häufig in der sprachsensiblen Phase bis zum vierten Lebensjahr. Die Ursachen waren in 95 % der Fälle Tubenbelüftungsstörungen mit wechselnden Schalleitungsschwerhörigkeiten um 20 Dezibel, die das ganze Jahr über und nicht nur in den kalten Monaten nachweisbar waren. Ein solches „undulierendes Hörvermögen” schränkt die Jahreshörbilanz der Ki…