Die intravenöse Gentamicintherapie bei beidseitigem M. Menière*
K. Jahnke, Diana Arweiler · Pädiatrische Praxis · 1997 · Heft 09 · S. 519-522
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Ziel der intravenösen Gentamicintherapie ist die Dämpfung beider Vestibularorgane, weniger ihre Ausschaltung. Letztere wurde als Konzept schon früher von Schuknecht bei beidseitiger Menière'scher Krankheit angestrebt. Die Indikation zur Therapie muß außerordentlich streng gestellt werden. METHODE: Seit 1989 führte unsere Arbeitsgruppe die mehrtägige intravenöse Gabe von Gentamicin mit 2 x 120 mg Gentamicin in 500 ml Ringer-Lösung an 6 von 21 Patienten mit beidseitigem Morbus Menière durch, hinzu kommen zwei frühere Fälle. Durch die Applikation von relativ geringen Mengen von Aminogly…