Die Züchtung von autologem Knorpelgewebe für die rekonstruktive Chirurgie: Möglichkeiten und Grenzen
J. Bujia · Pädiatrische Praxis · 1995 · Heft 04 · S. 205-210
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der rekonstruktiven Chirurgie des Kopf-Hals-Bereichs besteht ein großer Bedarf an Knorpeltransplantatmaterial, welcher autolog meist nur durch einen Zusatzeingriff gedeckt werden kann. Der Versuch einer Züchtung einer ausreichenden Menge von autologem Knorpel liegt somit nahe und stellt eine Herausforderung für die Zellbiologie dar. Diese Züchtung erfordert nach der Entnahme kleiner Knorpelpartikel als ersten Schritt eine möglichst umfassende Vermehrung der Zellen in Monolayerkultur. Danach werden die Zellen in dreidimensionale Kultursysteme eingebracht, wobei die Synthese einer neuen Knorpelm…