Hyalinosis cutis et mucosae im Hals-Nasen-Ohren-Bereich*
M. Kautzky, P. Schenk, W. Bigenzahn, K. Rappersberger, K. Konrad · Pädiatrische Praxis · 1989 · Heft 11 · S. 602-606
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hyalinosis cutis et mucosae ist eine seltene, autosomal rezessiv vererbte Krankheit unbekannter Ätiologie und Pathogenese. Neben ausgedehnten Mutilationen im Hautbereich kommt es an den Schleimhäuten von Nase, Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf zu ausgedehnten Vernarbungsprozessen, wobei die Heiserkeit durch den Larynxbefall - oft schon bei der Geburt - ein wichtiges Symptom der Hyalinose darstellt. Lichtmikroskopisch ist die charakteristische Mikroangiopathie durch perivaskuläre, PAS-positive Ablagerungen bedingt, welchen im Elektronenmikroskop feingranuläre und mikrofilamentöse Strukturen in der La…